DIE HÄLFTE DER STADT
Als wir die viertausend schwarzweissen Portraits sahen, ahnten wir nicht, dass für uns eine lange Zeitreise begonnen hatte. Vor uns lagen Fotografien aus einem kleinen polnischen Bezirk, der einst ein europäischer Mikrokosmos war. In jahrelangen Recherchen rekonstruierten wir eine verschüttete Welt, in welcher bis zum 2. Weltkrieg Polen, Juden und Deutsche nahezu ungestört nebeneinander lebten. Portrait für Portrait fügte sich das tragische Gesicht einer vergessenen Provinz.
Entwickelt mit einem Stipendium des Grenzgänger-Förderprogramms der Robert Bosch Stiftung, mit der MEDIA-Entwicklungsförderung und der Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, der Regierungskommission Bayern-Polen sowie des Polnischen Filminstituts PISF.
Gefördert durch den FilmFernsehFonds Bayern, das Medienboard Berlin-Brandenburg und das Kuratorium Junger Deutscher Film
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