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multimedial


CROSSMEDIA

refugee.tv Webserie A 2018
TEAM_RTV_FINAL_Logo

refugee.tv steht für einen Akt der Selbstermächtigung. Es ist die Vision eines TV-Senders, der von Flüchtlingen gestaltet wird, in Zusammenarbeit mit einem deutsch-österreichischen Filmteam.

Die Reporter von refugee.tv sind als Flüchtlinge nach Europa gekommen. Unter ihnen sind Filmemacher, Journalisten und Kameraleute. Viele von ihnen mussten fliehen, weil sie die Missstände in ihrer Heimat öffentlich gemacht haben. refugee.tv bietet diesen Reportern eine Plattform, um ihre leidenschaftliche Arbeit fortsetzen zu können.

refugee.tv macht Reportagen für Menschen, die sich einen Perspektivenwechsel wünschen, die statt Krise Chance sagen und die das „Andere“ als Bereicherung empfinden. Unsere Filme bauen Brücken und reißen Zäune nieder. Ohne Angst und mit großer Lebensfreude.

refugee.tv

RTV_group

Vox Populi Crossmedia A/D 8min/2016

In March 2016, we asked Belarusian citizens a simple question: What does it mean for you to be free? In this short film we process the results of this query as an audiovisual composition. Feel free to also browse the archive by yourself:

vo.xpopuli.org

Peripherie München Installation 10x 8min D 2009
Tassilo Letzel Daniel Samer

Die Stadt ist ein Ort der ständigen Veränderung. Neues entsteht, alte gewachsene Strukturen müssen weichen… Besonders sichtbar wird dieser Wandel oft am Rand der Stadt. Der Stadtrand sei der letzte Freiraum der Stadt, der Platz für das Experiment, für das Anders-Leben biete, wie der Stadtforscher Boris Sieverts schreibt. In diesen Veränderungen manifestiert sich der aktuelle Status einer sich beständig wandelnden Gesellschaft.

Wir haben uns in unserer Heimatstadt München umgesehen, um neue Orte, abseits der ausgetretenen Pfade kennen zu lernen, neue Geschichten zu finden, die vielleicht schon bald so nicht mehr passieren könnten, weil die Stadt über sie hinweg zu wachsen droht. Wir sind auf der Suche nach Menschen deren Lebenssituation von der sich ausbreitenden Stadt in unterschiedlicher Form beeinflusst wird.

Wie sieht das Leben am Rand aus? Wem werden wir begegnen? Und wie unterscheidet sich das Leben am Rand überhaupt vom Innerstädtischen?

München ist aktuell eine der deutschen Städte mit dem größten Zuzug, bis zu 100.000 neue Einwohner zählt die Stadt jedes Jahr. Die Stadt wächst. Um Platz zu schaffen werden aktuell viele ehemalige Frei- und Industrieflächen zu Wohnraum umgebaut.
Im Jahr 2009 werden erstmals in der Geschichte der Menschheit mehr Leute im städtischen Raum wohnen werden, als im Ländlichen. Der innerstädtische Wohnraum wird indes immer teurer und exklusiver, und verdrängt so eine Vielfalt, die über Jahre so gewachsen war. Sozial schwächere Menschen und kleinere Handwerksbetriebe werden so mehr und mehr an den Stadtrand gedrängt: in Wohnsiedlungen, Entlastungsstädte und Gewerbeparks.

Unser Film soll daher die menschliche Seite dieser Entwicklung in einer persönlichen Sicht aufzeigen. Die non-lineare Präsentationsweise erlaubt jedem Besucher sich die einzelnen Szenen und Orte in beliebiger Reihenfolge anzusehen.

Links
Baunetzwoche #183
 

Peripherie01

Peripherie01

Fahrradtour 15.08.09
Peripherie01

architekturwoche

TONMEISTER

El Bulli Dokumentarfilm 108min D 2011
Regie Gereon Wetzel

Der 3-Sterne-Koch Ferran Adrià gilt als der beste, innovativste und verrückteste Koch der Welt. In seinem chronisch ausgebuchten Restaurant „El Bulli “ dürfen 50 Menschen in 30 Gängen erleben, wie seine technisch-konzeptuelle Küche mit allem Konventionen der Sternegastronomie und generell unserer Vorstellung von Küche bricht.
Jedes Jahr schließt das Restaurant für ein halbes Jahr. Zeit für Adrià und sein Kreativteam, sich in sein Kochlabor nach Barcelona zurückzuziehen, um ein neues Menu für die nächste Saison zu erschaffen. Alles ist erlaubt – nur sich selbst zu Kopieren nicht.
Ein Jahr mit Ferran Adrià, die Entstehung eines neuen Menüs, auf der Suche nach dem Wesen von Kreativität und Besessenheit an einem Ort, an dem die gefrorene Parmesanluft mit Müsli aus dem Jahr 2004 bereits als Klassiker bezeichnet wird.
El bulli

Bassiona Amorosa Dokumentarfilm 90min D 2008
Regie Pawel Siczek

Bassiona Amorosa

Sechs Kontrabässe – ein außergewöhnlicher Anblick, wie die jungen Männer von Bassiona Amorosa über die riesigen Instrumente hinauswachsen. Als Virtuosen ihres Fachs sind sie aus der versprengten Welt Osteuropas nach Deutschland gekommen. Hier haben sie ihre musikalische Heimat entdeckt und haben sich zu einem außergewöhnlicheren Ensemble zusammengefunden. Sie schaffen es, das Instrument aus den dunklen Ecken des Orchestergrabens emporzuheben, dorthin, wo man es kaum vermutet: direkt auf die Bühne, ganz vorne und autonom.

Anne Sophie Mutter schwärmt im Film von einer “atemberaubenden Virtuosität” und “dem unbedingten Ausdruckswillen”. Doch die Geschichte der Bassiona geht weit über die Musik und das individuelle Talent hinaus. Die Bassiona ist ein Stück modernes Europa.

Das Leben der jungen Musiker erzählt Geschichten: über Migration und Heimat, über Armut und Popkultur, über Träume und Hingabe. Wir begleiten sie auf ihren Grenzgängen. Haben sie den Mut, sich mit ihrem Ensemble im harten Klassikgeschäft durchzusetzen? Oder suchen sie lieber den sicheren Hafen des Orchesters, der zwar ihre Solokarriere und ihr Ensemble zerstört, aber wirtschaftliche Sicherheit bietet?

Bassiona ist ein Roadmovie durch Proben und Konzerte, durch Deutschland, Georgien, Serbien, Tschechien, Russland, in die USA und die Schweiz. Wir suchen nach Spuren ihrer Herkunft, hinterfragen ihre Identitäten, die Identität ihres Ensembles. Sie müssen neue Wege gehen, um Erfolg zu haben. Doch führt die Zusammenarbeit mit Popmusikern wie MIA tatsächlich in die richtige Richtung?

Castells Dokumentarfilm 88min D 2006
Regie Gereon Wetzel

Katalanische Menschenturmbauer bei der Arbeit. Dokumentar-filmpreis des Bayerischen Rundfunks und der Telepool 2006.
“Gereon Wetzel entfaltet in seinem Film in einen wunderbar liebevollen Bilderbogen über das Zusammenspiel von Irrsinn und Heimat, nicht eine Minute zu lang.” (Der Spiegel)

WORKSHOP

Found in Translation

Das Kunstprojekt “Found in Translation” will junge Menschen aus den Bezirken Moosach und Feldmoching-Hasenbergl anleiten, sich in den Medien der Fotografie und der Lyrik mit ihrer Umgebung als gemeinsamem Erfahrungsraum auseinanderzusetzen. Es richtet sich an 10-15 Münchner Jugendliche aller Nationalitäten, besonders aber an jugendliche Flüchtlinge, Migranten und Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Ein Jahr lang werden die TeilnehmerInnen durch wöchentliche Workshops von drei Fotografen und einer Medienpädagogin in das Fotografieren und das kreative Schreiben eingeführt. Ausgehend von selbst verfassten Gedichten gehen die Jugendlichen auf die Suche nach Bildern oder versuchen im Gegenzug, fotografische Botschaften in Worte zu fassen. Als Projektabschluss sind eine Kunst-Entdeckungstour und eine Ausstellung der Arbeiten geplant.


Leitung: Natalia Zemliak
Photographie: Lena Alger, Sebastian Schels und Daniel Samer
Organisation: icoya-München

Theatervideo

Integration EVE Theaterstück Regie Esther Urbanski

Schluss mit Heulkrämpfen, Selbstverstümmelung, Esstörungen und Panikattacken! Fred Normalo bietet missbrauchten Frauen endlich ein Programm zur Bewältigung ihrer postraumatischen Belastungsstörungen an: Integration EVE. Seine Vision: ein Pfadfinderlager mit ausgeklügeltem Zirkeltraining, in dem die Kandidatinnen all das erlernen, was sie für ein möglichst unauffälliges Weiterleben brauchen. Integration EVE ist angewandte Gesellschaftshygiene.

Gesellschaft und Opfer sollen spielerisch dazu gebracht werden, mit sich und untereinander ins Reine zu kommen. Schöne Normalität. Freds Vorzeigekandidatinnen HASI, SCHATZI und LULU dürfen hoffen. Schaffen sie den Wiedereinstieg in ein konformes Leben? Und wer ist der mysteriöse Fred Normalo in Wirkichkeit? Gelingt es ihm unsere panischen Heldinnen zu bändigen? Schließlich muss genug Orgonenergie gesammelt werden, um den Kontakt zum Raumschiff „Wilhelm Reich“ aufzubauen, dem ersehnten Motherboard.

Statistisch gesehen macht jede fünfte Frau und jeder zehnte Mann Erfahrungen mit sexueller Gewalt. Für Integration EVE hat Esther Urbanski das Gespräch mit Frauen mit PTBS (posttraumatische Belastungsstörungen) gesucht. Ein Thema, das uns mehr angeht, als uns lieb ist.

Die Erbin Theaterstück Regie Esther Urbanski

Im Zentrum steht die zerrissene Biografie einer Frau aus der zweiten Generation der Holocaust-Opfer. Das Theaterstück basiert auf einem Interview mit Ruth Schnell, deutsche Jüdin, deren Mutter, geboren 1930, mit 13 Jahren nach Auschwitz deportiert wurde. Das Versteckte, das Unaussprechliche, das Blaubartzimmer einer Familie ist Ausgangspunkt für Esther Urbanskis Regiearbeit.