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Vox Populi Crossmedia

In March 2016, we asked Belarusian citizens a simple question: What does it mean for you to be free? In this short film we process the results of this query as an audiovisual composition. Feel free to also browse the archive by yourself:

vo.xpopuli.org

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Premiere “Fussgängerzone” 25. Internationales Dokumentarfilmfestival München

 

 

„FUSSGÄNGERZONE“

Eine Spezialveranstaltung im Innenhof des Münchner Rathauses im Rahmen des 25. Internationalen Dokumentarfilmfestivals München am 6. und 7. Mai 2010.

„Fussgängerzone“ ist die bisher einzige Langzeit-Dokumentation über das Geschehen in einem deutschen Fußgängerbereich. Die Autoren des Films sind der Allgäuer Filmemacher Daniel Samer und der schweizerisch-polnische Regisseur Pawel Siczek. Sie zeigen das alltägliche Treiben der Münchner Fußgängerzone als Abbild der bundesrepublikanischen Gesellschaft unserer Zeit: Auftritt für Auftritt, Slogan für Slogan, Meinung für Meinung. Vom Oktoberfest-Umzug, über den Wahlkampf zu den Landtagswahlen 2008 und das Gedenken der Reichskristallnacht, bis zum turbulenten Geschäft der Weihnachtszeit und einem entfesselten Silvesterfest auf dem Marienplatz.
Noch nie zuvor wurde eine Fussgängerzone filmisch derart eingehend und langfristig unter die Lupe genommen.

 

Zum Projekt:

Die Fussgängerzone als Forum der BRD:
Zwischen Oktoberfest 2008 und Silvester 2008/09 verbrachten die Filmemacher Daniel Samer und Pawel Siczek drei Monate in der Fussgängerzone Münchens. Sie hielten sich stets auf der Strasse auf, betraten keine Läden und Restaurants. Sie begegneten Menschen, welche auf und von der Strasse leben: einem obdachlosen Bettler aus Thüringen, dem angehenden Hutjongleur „Fred die Fratze“, Angela Merkel im Wahlkampf, der NPD beim Demonstrieren, Sektenanhängern und Promotern des Weihnachtsgeschäfts und vielen anderen. Sie filmten stets aus der Perspektive eines Fussgängers: Sie traten ihren Protagonisten in Augenhöhe gegenüber und konfrontierten sich drei Monate lang mit unzähligen Parteien, Religionsgemeinschaften und einzelnen Kämpferinnen und Kämpfern verschiedener Lebensanschauungen.

Entstanden ist ein Dokumentarfilm, welcher die Fussgängerzone als Zirkusbühne präsentiert, auf der sich Revuenummern zu einem vielfältigen Reigen fügen. Im Zentrum stehen alltägliche Ereignisse und Begegnungen an einem Ort, an dem Tag für Tag ein unendlicher Strom von Passantinnen und Passanten vorüberzieht.
Die Dokumentation „Fussgängerzone“ ist ein zeitgenössisches, bundesrepublikanisches Kaleidoskop, in welchem die unterschiedlichsten Hoffnungen, Stimmungen und Ängste versammelt sind.

Im Rahmen des 25. Internationalen Dokumentarfilmfestivals feiert der sechzigminütige Film seine Premiere und kehrt dahin zurück, wo er entstanden ist: ins Herz der Münchner Innenstadt. Bei zwei Vorführungen im Innenhof des Rathauses am Marienplatz können die Zuschauer die Dokumentation in unmittelbarer Nähe zu den Originalschauplätzen erleben.
Die Spezialveranstaltung ist eine Initiative der beiden Filmautoren, des Kulturreferats München, des Internationalen Dokumentarfilmfestivals München und der Junge Götter Filmproduktion.

 

Angaben zum Film:

Realisation: Pawel Siczek, Daniel Samer
Länge: 60 Min.
Sprachen: deutsch, georgisch, russisch – engl. Untertitel
Drehformat: DV/HD
Festivalformat: DigiBETA
Bildformat: 16:9, Farbe/ Schwarzweiss
Ausführende Produzenten: Onno Ehlers, Pawel Siczek
Produktion: Junge Götter Filmproduktion München,
Für Gilda Medienproduktion Winterthur
Deutschland, Schweiz ©2010

 

Die Autoren:

Pawel Siczek ist 1977 in Warschau geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Libyen und in der Schweiz. Er ist Absolvent der Hochschule für Fernsehen und Film München. Der Dokumentarfilm war dabei sein Studienschwerpunkt.
Pawel Siczek arbeitet heute als freier Autor und Regisseur. Er lebt in München, Winterthur und Warschau. Seine Filme werden auf internationalen Filmfestivals präsentiert.

Daniel Samer, geboren 1978 in Füssen/Allgäu, arbeitete zehn Jahre als Kameraassistent und Kameramann beim Bayerischen Fernsehen. Er wirkte an zahlreichen Dokumentarfilmen im In- und Ausland mit.
Gegenwärtig lebt er in München und arbeitet als freier Kameramann und Fotograf in Deutschland und Österreich.

 

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Serabu Community Hospital Imagedokumentarfilm

Die “Ärzte für die Dritte Welt” unterstützen weltweit medizinische Projekte. Wir haben ihre Arbeit im “Serabu Community Hospital”, in Sierra Leone, dokumentiert.

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Seatrekking

Seatrekking heißt Abenteuer. Eine zuvor festgelegte Route wird durch Schnorcheln und Freitauchen (Apnoe) über mehrere Tagesdistanzen bewältigt. Unterwegs mit einem wasserdichten und schwimmfähigen Rucksack reisen die Seatrekker entlang der Küstenlinien, erforschen und entdecken die Natur – sowohl über- als auch unterwasser. Übernachtet wird an Land, direkt an der Küste unter freiem Himmel.
Seatrekking

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Global Care Knorr Bremse Imagefilm

Knorr-Bremse Global Care unterstützt Menschen, die durch Umweltkatastrophen, Unfälle, kriegerische Auseinandersetzungen, Armut oder Krankheit unverschuldet in Not geraten sind. Ziel der Projekte ist die ökonomische Unabhängigkeit der Menschen. Wichtigste Kriterien bei der Projektauswahl sind Nachhaltigkeit und die Hilfe zur Selbsthilfe.

Seit der Vereinsgründung im Januar 2005 wurden 85 Hilfsprojekte auf vier Kontinenten in 34 Ländern umgesetzt. Etwa 250.000 Menschen wurden durch die Hilfsmaßnahmen erreicht.

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Holly Waters Dokumentarfilm


Heiliges Kammerl
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„Holy Waters“ ist ein Film über Menschen, die Wasser anbeten. Und ein Film über meine Großmutter, die Wasser verabscheut. Ausgangspunkt ist eine kleine Quelle in der oberösterreichischen Provinz, die zum großen Spiegelbild für menschliche Sehnsüchte wird. Eine assoziative Reise ins Reich des energetisierten Wassers, rund um Marienverehrer, Metzgermeister, den Doktor aus Lourdes, und den prominenten Wasser-Guru aus Japan. Ein Film über den Stoff aus dem alles Leben ist, und eine Annäherung an existentielle Fragen. Kann Wasser Wunder wirken, und darf Leberkäse heilig sein?

 

Produktion: Schaller08
Regie: David Gross
Kamera: Daniel Samer
entwickelt mit einem START-Stipendium für Filmkunst 2009
bm:ukk – innovative films austria
Land Salzburg / Kultur
Land Salzburg / Kulturelle Sonderprojekte
Stadt Salzburg Kultur
Land Oberösterreich Kultur
Filmkulturzentrum Das Kino

 

 

 

Peripherie München
Tassilo Letzel/Daniel Samer

Die Stadt ist ein Ort der ständigen Veränderung. Neues entsteht, alte gewachsene Strukturen müssen weichen… Besonders sichtbar wird dieser Wandel oft am Rand der Stadt. Der Stadtrand sei der letzte Freiraum der Stadt, der Platz für das Experiment, für das Anders-Leben biete, wie der Stadtforscher Boris Sieverts schreibt. In diesen Veränderungen manifestiert sich der aktuelle Status einer sich beständig wandelnden Gesellschaft.

Wir haben uns in unserer Heimatstadt München umgesehen, um neue Orte, abseits der ausgetretenen Pfade kennen zu lernen, neue Geschichten zu finden, die vielleicht schon bald so nicht mehr passieren könnten, weil die Stadt über sie hinweg zu wachsen droht. Wir sind auf der Suche nach Menschen deren Lebenssituation von der sich ausbreitenden Stadt in unterschiedlicher Form beeinflusst wird.

Wie sieht das Leben am Rand aus? Wem werden wir begegnen? Und wie unterscheidet sich das Leben am Rand überhaupt vom Innerstädtischen?

München ist aktuell eine der deutschen Städte mit dem größten Zuzug, bis zu 100.000 neue Einwohner zählt die Stadt jedes Jahr. Die Stadt wächst. Um Platz zu schaffen werden aktuell viele ehemalige Frei- und Industrieflächen zu Wohnraum umgebaut.
Im Jahr 2009 werden erstmals in der Geschichte der Menschheit mehr Leute im städtischen Raum wohnen werden, als im Ländlichen. Der innerstädtische Wohnraum wird indes immer teurer und exklusiver, und verdrängt so eine Vielfalt, die über Jahre so gewachsen war. Sozial schwächere Menschen und kleinere Handwerksbetriebe werden so mehr und mehr an den Stadtrand gedrängt: in Wohnsiedlungen, Entlastungsstädte und Gewerbeparks.

Unser Film soll daher die menschliche Seite dieser Entwicklung in einer persönlichen Sicht aufzeigen. Die non-lineare Präsentationsweise erlaubt jedem Besucher sich die einzelnen Szenen und Orte in beliebiger Reihenfolge anzusehen.

*Eröffnung am 13.08 um 19h30 im 1.Stock der Lothringer13

*Dauer 14.08. — 13.09.09

*Fahrradausflug am 15.08.09 und 29.08.09 an den nördlichen
*Rand Münchens
*Treffpunkt Löthringer13 12.00 Uhr

*Vernisage Einführung von Heinz Schütz
*Danach konzert von Nebelkrähe im under13

Lothringer13 Städtische Kunsthalle München
Gallery for Contemporary Art of the City of Munich

Lothringer Str. 13
81667 München

T + 49 89 448 69 61
F + 49 89 688 62 44

Di – So, 14 – 20 Uhr | Tues. – Sun., 2 – 8 p.m.

Links
Baunetzwoche #183
 

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Fahrradtour 15.08.09
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architekturwoche

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Mischgebiet Kinospielfilm

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Crew

 

Widermoos – eine fiktive Ortschaft in Niederbayern – eingekeilt zwischen Ackerbau, Viehwirtschaft und Einkaufsareal. Das gesellschaftliche Leben spielt sich nicht mehr in der Kirche und im verwaisten Wirtshaus, sondern an der Tankstelle, im Baumarkt und im Autohaus ab. Anna Kreuzpaintner (Eva Sixt) lebt mit ihrem Vater Sepp und ihren beiden Kindern Daniel und Marie, sowie dem russlanddeutschen Hilfsarbeiter Viktor auf einem abgelegenen Bauernhof. Der kleine Milchviehbetrieb rentiert sich schon lange nicht mehr. Es fehlen jedoch die Impulse, um Konsequenzen zu ziehen. Anna arbeitet als Bürokraft, damit die Familie über die Runden kommt. Ihre Kinder können der Landwirtschaft gar nichts abgewinnen. Daniel arbeitet im Autohaus und Marie steckt schwer in der Pubertät. Sie schwärmt einerseits für Viktor, andererseits träumt sie davon, die öde Provinz hinter sich zu lassen, um wie ihr Gitarre spielender Onkel Simon um die Welt zu tingeln.

Plötzlich taucht dieser Simon (Michi Marchner), Annas jüngerer Bruder, nach Jahren wieder zuhause auf. Eigentlich will er hauptsächlich seine Nichte besuchen, gibt er vor. Seit seiner Ankunft ist Marie jedoch plötzlich spurlos verschwunden. Simon tritt zunächst cool und selbstgefällig auf, die Wiedersehensfreude in der Familie hält sich in Grenzen. Die überfällige Ernte und Maries Abwesenheit verweigern dem Heimkehrer die geforderte Aufmerksamkeit. Simons Versuche, sich nützlich zu machen, scheitern ebenfalls. Auch die alten Jugendbekanntschaften sind Simon fremd geworden. Vor allem mit dem früher belächelten Polizisten Bernhard Ortner beginnt Simon plötzlich zu eifern. Misstrauen macht sich breit und ein Streit entwickelt sich über die Gründe für Maries Abwesenheit. Es wird klar, dass Simons alte Rolle als cooler Gitarrenheld in seinem Heimatdorf ausgedient hat. Schließlich löst Simon, gerade indem er den Außenseiter Viktor vor den Verdächtigungen der Anderen bewahren will, verhängnisvolle Verwicklungen aus, die einen tragischen Unfall des jungen Russlanddeutschen heraufbeschwören.

Der Film dokumentiert in kleinen ineinander verwobenen Episoden, wie sich verletzte Eitelkeiten und aufgestaute Aggressionen den Weg durch eine Gemeinschaft bahnen, um sich schließlich zielsicher am Außenseiter zu entladen.

 

Produktion:Junge Götter Filmproduktion, HFF München,
Bayerischer Rundfunk, FFF Bayern
Regie: Josef Mayerhofer
Kamera: Petra Wallner, Daniel Samer

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El Bulli Dokumentarfilm Regie Gereon Wetzel




Der 3-Sterne-Koch Ferran Adrià gilt als der beste, innovativste und verrückteste Koch der Welt. In seinem chronisch ausgebuchten Restaurant „El Bulli “ dürfen 50 Menschen in 30 Gängen erleben, wie seine technisch-konzeptuelle Küche mit allem Konventionen der Sternegastronomie und generell unserer Vorstellung von Küche bricht.
Jedes Jahr schließt das Restaurant für ein halbes Jahr. Zeit für Adrià und sein Kreativteam, sich in sein Kochlabor nach Barcelona zurückzuziehen, um ein neues Menu für die nächste Saison zu erschaffen. Alles ist erlaubt – nur sich selbst zu Kopieren nicht.
Ein Jahr mit Ferran Adrià, die Entstehung eines neuen Menüs, auf der Suche nach dem Wesen von Kreativität und Besessenheit an einem Ort, an dem die gefrorene Parmesanluft mit Müsli aus dem Jahr 2004 bereits als Klassiker bezeichnet wird.
El bulli
auf Facebook

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MARAbackstage Webserie

MARA backstage schaut hinter die Bühnen und trifft dort die Bands.
Mit Mara Musat.
MARA backstage

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Found in Translation Workshop

Das Kunstprojekt “Found in Translation” will junge Menschen aus den Bezirken Moosach und Feldmoching-Hasenbergl anleiten, sich in den Medien der Fotografie und der Lyrik mit ihrer Umgebung als gemeinsamem Erfahrungsraum auseinanderzusetzen. Es richtet sich an 10-15 Münchner Jugendliche aller Nationalitäten, besonders aber an jugendliche Flüchtlinge, Migranten und Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Ein Jahr lang werden die TeilnehmerInnen durch wöchentliche Workshops von drei Fotografen und einer Medienpädagogin in das Fotografieren und das kreative Schreiben eingeführt. Ausgehend von selbst verfassten Gedichten gehen die Jugendlichen auf die Suche nach Bildern oder versuchen im Gegenzug, fotografische Botschaften in Worte zu fassen. Als Projektabschluss sind eine Kunst-Entdeckungstour und eine Ausstellung der Arbeiten geplant.

 

 


Leitung: Natalia Zemliak
Photographie: Lena Alger, Sebastian Schels und Daniel Samer
Organisation: icoya-München

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Karlshof Dokumentarfilm Tassilo Letzel Daniel Samer

Karlshof

„Wäre dieser Ort irgendwo anders, als ausgerechnet im kalten Deutschland, das Leben würde hier jetzt schon nur so toben! So viele unterschiedliche Lebenskonzepte an einem Platz, alles zusammen haben wir hier. So eine Szenerie! So viel Bewegung!”

Werner Eggenhofer
Leiter der Schauspielschule im Karlshof

Nahe dem Hauptbahnhof, am Beginn der Dachauerstrasse ist eine der Ecken der Stadt, an denen großstädtisches Flair durch München weht.
Nirgends ist München so in Bewegung wie hier. Ein Transitraum aller Länder und Klassen, der sich ständig wandelt und trotzdem nie wirklich “gentrifiziert” worden ist.
Der am Anfang der Dachauerstrasse gelegene Karlshof ist in diesem urbanen Zentrum ein kleiner Mikrokosmos, der die bunte Mischung des Münchner Bahnhofsviertels wieder spiegelt:
Die Geschichten und Lebenskonzepte der Leute, die hier aufeinander treffen, bzw. miteinander, oder nebeneinander her leben sind so unterschiedlich, und bunt gemischt, wie ihre Nationalitäten und Ansichten. Der Hofraum ist letztlich das Rahmen gebende Element und inhaltliche Klammer für einen Film, in dem wir die Lebensgeschichten der einzelnen Charaktere, die den Innenhof als derzeitigen Lebensmittelpunkt haben kurz portraitieren. Immer wieder gibt es Parallelen aber auch unterschiedliche Details, Lustiges, aber auch Nachdenkliches.
So lässt sich ein Netz weben, voll mit Geschichten aus dem Leben, von der Liebe und vom Tod.

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Verstrickungen Kurzfilm Regie David Gross
Verstrickungen
Wirklich ist, was wirkt. Diesen Satz nimmt sich „Verstrickungen“ zum Ausgangspunkt für eine Erforschung verschiedener Wahrnehmungsebenen. Wenn sich Schauspieler im Spiel so verlieren, dass die Inszenierung eine neue Wirklichkeit schafft, wenn der so genannten Realität die Bodenhaftung abhanden kommt, wo stehen wir dann als Menschen?

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Desperados on the block Kinospielfilm
Regie Tomasz Emil Rudzik

Ungeschminkt, obsessiv, bizarr, verrückt – Der erste abendfüllende Spielfilm von Tomasz Emil Rudzik ist eine filmische Reise hinter die graue Fassade des Blocks, einem Studentenwohnhaus mit 23 Etagen und 630 Einwohnern. Die drei Hauptfiguren Motek (Andreas Heindel), Clara (Patricia Moga) und Sin (Lizhe Liu) führen hinein in einen irrwitzigen Mikrokosmos des geballten Lebens..
Desperados on the block

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Rebell wollt ich werden Dokumentarfilm
Regie Diana Weilepp

Heinz Ratz ist einer der letzten politischen Liedermacher in Deutschland. Mit seinen Texten, seiner Musik und seinen Aktionen will er uns herausfordern, zum eigenen Handeln und Nachdenken bewegen.
Sein „Lauf gegen die Kälte“, ist eine vierwöchige Aktion gegen die wachsende Obdachlosigkeit und soziale Ausgrenzung. Jeden Tag geht Heinz Ratz zu Fuß von einer Stadt zur nächsten und gibt dann abends Konzerte, bei denen Spenden für die Obdachlosen gesammelt werden.

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Bassiona Amorosa Dokumentarfilm Regie Pawel Siczek

Bassiona Amorosa

Sechs Kontrabässe – ein außergewöhnlicher Anblick, wie die jungen Männer von Bassiona Amorosa über die riesigen Instrumente hinauswachsen. Als Virtuosen ihres Fachs sind sie aus der versprengten Welt Osteuropas nach Deutschland gekommen. Hier haben sie ihre musikalische Heimat entdeckt und haben sich zu einem außergewöhnlicheren Ensemble zusammengefunden. Sie schaffen es, das Instrument aus den dunklen Ecken des Orchestergrabens emporzuheben, dorthin, wo man es kaum vermutet: direkt auf die Bühne, ganz vorne und autonom.

Anne Sophie Mutter schwärmt im Film von einer “atemberaubenden Virtuosität” und “dem unbedingten Ausdruckswillen”. Doch die Geschichte der Bassiona geht weit über die Musik und das individuelle Talent hinaus. Die Bassiona ist ein Stück modernes Europa.

Das Leben der jungen Musiker erzählt Geschichten: über Migration und Heimat, über Armut und Popkultur, über Träume und Hingabe. Wir begleiten sie auf ihren Grenzgängen. Haben sie den Mut, sich mit ihrem Ensemble im harten Klassikgeschäft durchzusetzen? Oder suchen sie lieber den sicheren Hafen des Orchesters, der zwar ihre Solokarriere und ihr Ensemble zerstört, aber wirtschaftliche Sicherheit bietet?

Bassiona ist ein Roadmovie durch Proben und Konzerte, durch Deutschland, Georgien, Serbien, Tschechien, Russland, in die USA und die Schweiz. Wir suchen nach Spuren ihrer Herkunft, hinterfragen ihre Identitäten, die Identität ihres Ensembles. Sie müssen neue Wege gehen, um Erfolg zu haben. Doch führt die Zusammenarbeit mit Popmusikern wie MIA tatsächlich in die richtige Richtung?

Presse

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Integration EVE Theaterstück Regie Esther Urbanski


Schluss mit Heulkrämpfen, Selbstverstümmelung, Esstörungen und Panikattacken! Fred Normalo bietet missbrauchten Frauen endlich ein Programm zur Bewältigung ihrer postraumatischen Belastungsstörungen an: Integration EVE. Seine Vision: ein Pfadfinderlager mit ausgeklügeltem Zirkeltraining, in dem die Kandidatinnen all das erlernen, was sie für ein möglichst unauffälliges Weiterleben brauchen. Integration EVE ist angewandte Gesellschaftshygiene.

Gesellschaft und Opfer sollen spielerisch dazu gebracht werden, mit sich und untereinander ins Reine zu kommen. Schöne Normalität. Freds Vorzeigekandidatinnen HASI, SCHATZI und LULU dürfen hoffen. Schaffen sie den Wiedereinstieg in ein konformes Leben? Und wer ist der mysteriöse Fred Normalo in Wirkichkeit? Gelingt es ihm unsere panischen Heldinnen zu bändigen? Schließlich muss genug Orgonenergie gesammelt werden, um den Kontakt zum Raumschiff „Wilhelm Reich“ aufzubauen, dem ersehnten Motherboard.

Statistisch gesehen macht jede fünfte Frau und jeder zehnte Mann Erfahrungen mit sexueller Gewalt. Für Integration EVE hat Esther Urbanski das Gespräch mit Frauen mit PTBS (posttraumatische Belastungsstörungen) gesucht. Ein Thema, das uns mehr angeht, als uns lieb ist.

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Die Erbin Theaterstück Regie Esther Urbanski

Im Zentrum steht die zerrissene Biografie einer Frau aus der zweiten Generation der Holocaust-Opfer. Das Theaterstück basiert auf einem Interview mit Ruth Schnell, deutsche Jüdin, deren Mutter, geboren 1930, mit 13 Jahren nach Auschwitz deportiert wurde. Das Versteckte, das Unaussprechliche, das Blaubartzimmer einer Familie ist Ausgangspunkt für Esther Urbanskis Regiearbeit.

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Castells Dokumentarfilm Regie Gereon Wetzel

Katalanische Menschenturmbauer bei der Arbeit. Dokumentar-filmpreis des Bayerischen Rundfunks und der Telepool 2006.
“Gereon Wetzel entfaltet in seinem Film in einen wunderbar liebevollen Bilderbogen über das Zusammenspiel von Irrsinn und Heimat, nicht eine Minute zu lang.” (Der Spiegel)

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Schön frei sein Dokumentarfilm Regie Fabian Hentzen

Ein Portrait junger Münchner im Alter zwischen 30 und 35 Jahren beim Spagat zwischen Selbstverwirklichung und den Anforderungen der Realität. Postmaterialistische Lebensmodelle. Freiheit. Künstlerische Identität. Verantwortung und existentielle Bedürfnisse. Frohsinn.

Fünf Menschen aus dem persönlichen Umfeld des Regisseurs werden über ein Jahr hinweg begleitet. Ein athmosphärischer Blick auf unterschiedliche Lebensentwürfe innerhalb eines modernen „Bohème“-Milieus.

Der Kunst-Cowboy „Johnny Amore“ geht Blut spenden um sich den nächsten Einkauf im Supermarkt finanzieren zu können. Die allein erziehende Photographin Andrea Huber versucht zwischen Kinderkrippe und kultureller Jugendarbeit auch die eigene künstlerische Arbeit nicht zu vernachlässigen. Der Betreiber des avancierten Konzertbüros „Club 2“, Ivi Vukelic, träumt davon einmal Kylie Minogue zu veranstalten, damit er die weniger lukrativen Bands nicht mehr in seiner Wohnung übernachten lassen muss. Zwei andere Münchner, der Kunstschmied Jörg Euteneuer und seine Freundin, die Modedesignerin Anette Schmid-Burgk, leben gemeinsam in Rotterdam, wo sie glücklich und zufrieden für das renommierte „Atelier van Lieshout“ arbeiten. Doch bald nach der Geburt ihres Sohnes schaut es mit der Sicherheit des Arbeitsplatzes nicht mehr so gut aus…

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Unraum Kurzfilm Regie Domagoj Maslov

Surrealer Kurzfilm, der die Existenz eines jungen Mannes beschreibt, der sich in einem Labyrinth aus Wirklichkeit und Illusion verirrt.