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aktuell


This kind of hope Kinodokumentarfilm in Vorbereitung

Belarus und ich erzählt die Geschichte des Diplomaten Andrei Sannikov, der nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion über die Abrüstung des riesigen Atomwaffenarsenals von Belarus verhandelte, unter Präsident Lukaschenko in Protest seinen Job kündigte und den gefährlichen Weg der Opposition betrat. Nach dem unheimlichen Tode seines engsten Mitstreiters trat er gegen Lukaschenko als Präsidentschaftskandidat an, doch die Wahlen wurden gefälscht, Andrei Sannikov verhaftet, gefoltert und in Isolationshaft gesteckt. Heute lebt er im erzwungenen Exil in Warschau und kämpft weiter für seinen Traum: das freie und demokratische Belarus.
Der Film kombiniert Dokumentaraufnahmen mit Archivmaterial und animierten Sequenzen und schafft das persönliche Portrait eines Mannes, der sich mutig und beharrlich für seine Heimat einsetzt. Gleichzeitig beleuchtet er ein wesentliches Stück kaum bekannter Geschichte des Kalten Krieges und dessen Konsequenzen.


Regie PAWEL SICZEK
Kamera DANIEL SAMER
Produktion A FILM COMPANY

design is work Dokumentarfilm

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Konstantin Grcic gilt weltweit als einer der innovativsten und tiefschürfendsten Produktdesigner. Am Anfang seiner Karriere standen ein Stuhl und eine Lampe, heute beide im Museum of Modern Art in New York.

“Design is Work” folgt dem Designer über ein Jahr durch die unterschiedlichen Bereiche seiner Arbeitswelt: Dem Entwerfen in seinem Atelier mit seinem Team, dem Ringen um die richtigen Entscheidungen mit dem Auftraggeber, dem Trubel des “Salone” (Möbelmesse Mailand) und der Planung einer Ausstellung in der Pinakothek der Moderne, München. Hier wird anhand von Entwurfsmodellen die Entstehungsgeschichte seines bekanntesten Werkes, dem “Chair_One” erfahrbar gemacht – von den ersten Modellskizzen bis zum fertigen Produkt. Im Film werden diese Schritte anhand von Grcics aktuellem Projekt nachvollzogen: eine Möbelserie aus Eisenguss, erdacht und entwickelt zusammen mit der traditionsreichen italienischen Design Firma “Magis” und seinem schillernden Firmenchef Eugenio Perazza. Hier zeigt sich: Design ist wirklich viel Arbeit – aber auch noch ganz viel mehr.


Regie, Ton, Montage GEREON WETZEL
Kamera DANIEL SAMER
Musik MARKUS ACHER, CICO BECK
Colorgrading FABIAN SPANG
Sounddesign und Mischung JÖRG ELSNER
Produzent INGO FLIESS
Weltvertrieb MAGNETFILM

wastecooking – Kochen, was andere verschwenden Fernsehserie ARTE

Laut der Welternährungsorganisation FAO landet ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel im Müll. In Europa sind das 89 Millionen Tonnen Nahrungsmittel im Jahr.
Für den Autor, Koch und Mülltaucher David Groß ist Essen zentraler Ausdruck unserer Kultur. Mit seinem Markenzeichen, einem Müllcontainer, der zum mobilen Koch-Herd umgebaut wird, macht er sich auf die Reise. Dänemark, England, Italien, Griechenland und Rumänien stehen am Speiseplan.
Wastecooking macht sich in der zweiten Staffel auf die Suche nach Pionieren des Wandels, die Krisen als Chance begreifen und nachhaltige Lebensrezepte und Kochrezepte entwickeln. In der ersten Staffel von Wastecooking haben wir Lebensmittelverschwendung und ihre Ursachen erklärt, sowie Lösungen im Bereich des Restekochens vorgestellt. In der zweiten Staffel gehen wir einen Schritt weiter und fokussieren auf Initiativen und Ansätze, die der Lebensmittelverschwendung nicht nur entgegenwirken, sondern diese erst gar nicht entstehen lassen. Wastecooking wird weiterhin mit dem kochen, was andere verschwenden, blickt aber in der zweiten Staffel noch weiter über den eigenen Tellerrand. Die Serie zeigt auf, wie visionäre Landwirte, Wissenschaftler, Aktivisten und Köche heute schon erfolgreich an der Veränderung des Lebensmittel-Systems arbeiten. Dabei setzen unsere Protagonisten genauso auf technische Innovation, wie auf altes traditionelles Wissen der Großelterngeneration.

Regie: TV-Serie 2016, 5 Folgen à 25′
Regie: Jakob Kubizek & Peter Sihorsch
Mit: David Groß
Kamera: Daniel Samer
Ton: Tong Zhang
Tonmischung: Daniel Grailach
Schnitt: Jens Eide, Marek Kralovsky, Michael Minichmayr
Schnittassistenz: Matthias Kronfuß
Farbkorrektur: Klaus Pamminger
Musik: Stefan Deisenberger
Produktionsassistenz: Martin Mitterstieler
Produktion: Mischief Films

Congo Calling AT Dokumentarfilm

Congo Calling

Der Osten der Demokratischen Republik Kongo ist eine der ärmsten und unsichersten Regionen der Welt. Hunderte von westlichen Entwicklungshelfern kämpfen für eine Verbesserung der Lage. Doch wie man am besten helfen soll, ist alles andere als klar. Der Film porträtiert drei Europäer, die im Kongo neue Wege der Hilfe suchen – selbstkritisch und hoch motiviert.


Regie: Stephan Hilpert
Produktion: Stephan Hilpert HFF München
Kamera: Daniel Samer
FFF Bayern, Kleines Fernsehspiel

Die Hälfte der Stadt Kino-Dokumentarfilm

Als wir die viertausend schwarzweissen Portraits sahen, ahnten wir nicht, dass für uns eine lange Zeitreise begonnen hatte. Vor uns lagen Fotografien aus einem kleinen polnischen Bezirk, der einst ein europäischer Mikrokosmos war. In jahrelangen Recherchen rekonstruierten wir eine verschüttete Welt, in welcher bis zum 2. Weltkrieg Polen, Juden und Deutsche nahezu ungestört nebeneinander lebten. Portrait für Portrait fügte sich das tragische Gesicht einer vergessenen Provinz.
Der Autor der Fotografien ist Chaim Berman. Bis 1942 ist er der einzige Fotograf der Region. In seinem Atelier hält er die Gesichter seiner Heimat fest: deutsche Bäuerinnen, polnische Handwerker, jüdische Händler.
Doch Chaim Berman beschäftigt sich nicht nur mit Fotografie. In einer Zeit des brutalen Chauvinismus führt er das Leben eines überzeugten Humanisten. Er spricht fliessend polnisch, jiddisch und deutsch und vermittelt als Stadtrat unverdrossen zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen. Er ist Mitglied der fortschrittlichen jüdischen „Folkspartey“. Unerschrocken geht er von den damals ungewöhnlichen Prinzipien seiner Partei aus: er kämpft für ein friedliches Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen, sucht unaufhörlich nach Kompromissen und Ausgleich, und weigert sich eisern, nach Israel zu emigrieren. Er ist ein phantastischer Idealist, ein seltsam multinationaler Patriot. Doch all seine Fähigkeiten, Vorstellungen und Ideale werden ihm zum furchtbaren Verhängnis. Chaim Berman verliert im 2. Weltkrieg seine ganze Familie durch den industriellen Massenmord und wird, nach tragischen Verwicklungen, von einem Freund ermordet, der zuvor für ihn sein Leben aufs Spiel gesetzt hatte.
Siebzig Jahre später fahren wir nach Kozienice. Dank einer konsequenten Montage aus animierten Zeichnungen und Dokumentarfilm rekonstruieren wir eine verschüttete Tragödie und verbinden sie mit der Gegenwart. Chaim Bermans Orte gibt es auch heute: sein Atelier, seine Strassen, seine Plätze. Wie lebendig sind Chaim Bermans Ideale heute? Welche Vorstellungen haben unsere Zeitgenossen von ihrer Zukunft? Das Schicksal von Chaim Berman und seinen Zeitgenossen drängt in unsere Zeit und verbindet sich mit der Dokumentation der Gegenwart zu einem filmischen Epos.


diehälftederstadt

Produktion: Leykauf Film, Co-Produktion: Balance Film
Produzentin: Nicole Leykauf
Regie: Pawel Siczek
Kamera: Daniel Samer
Schnitt: Ulrike Tortora
Animation: Balance Film
Zeichnungen: Agnieszka Kruczek, Dorota Gorski
Koproduktion: Grit Wißkirchen, Ralf Kukula (Balance Film, Dresden)
Dramaturgische Mitarbeit: Eldar Grigorian
Bisher entwickelt mit einem Stipendium des Grenzgänger-Förderprogramms der Robert Bosch Stiftung, mit der MEDIA-Entwicklungsförderung und der Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, der Regierungskommission Bayern-Polen sowie des Polnischen Filminstituts PISF.
Nominiert für den Robert Bosch FilmFörderPreis
Gefördert durch den FilmFernsehFonds Bayern, das Medienboard Berlin-Brandenburg und das Kuratorium Junger Deutscher Film
Fernsehsender: RBB und ARTE
im Verleih von Real Fiction, Köln
Länge: 80 min.
Dreharbeiten: 2013 / Fertigstellung: 2014

refugee.tv Webserie

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refugee.tv steht für einen Akt der Selbstermächtigung. Es ist die Vision eines TV-Senders, der von Flüchtlingen gestaltet wird, in Zusammenarbeit mit einem deutsch-österreichischen Filmteam.

Die Reporter von refugee.tv sind als Flüchtlinge nach Europa gekommen. Unter ihnen sind Filmemacher, Journalisten und Kameraleute. Viele von ihnen mussten fliehen, weil sie die Missstände in ihrer Heimat öffentlich gemacht haben. refugee.tv bietet diesen Reportern eine Plattform, um ihre leidenschaftliche Arbeit fortsetzen zu können.

refugee.tv macht Reportagen für Menschen, die sich einen Perspektivenwechsel wünschen, die statt Krise Chance sagen und die das „Andere“ als Bereicherung empfinden. Unsere Filme bauen Brücken und reißen Zäune nieder. Ohne Angst und mit großer Lebensfreude.

refugee.tv

Umfragecrew3

Spurensuche Dokumentarfilm

Gunther

Forggensee


Produktion: Pigafettafilm
Regie: Daniel Samer, Pawel Siczek
Kamera: Daniel Samer